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Die Welt als Klassenzimmer: Studierende der Dr. Eckert Akademie erleben Hightech hautnah in Shanghai
Eine besondere Premiere: 19 angehende Techniker und Betriebswirte der bayerischen Dr. Eckert Akademie nahmen am Austauschprogramm im Reich der Mitte Teil. Die Dr. Eckert Akademie öffnet Vollzeit-Studierenden damit das Tor zum Hightech-Markt China.
Regenstauf/Shanghai – Für 19 Studierende der Dr. Eckert Akademie war die Welt tatsächlich ein Klassenzimmer: 17 angehende Staatlich geprüfte Techniker und 2 Technische Betriebswirte waren in Shanghai unterwegs. Zwei Wochen lang tauchen sie im Rahmen des neuen Austauschprogramms in die Welt von Hightech, Digitalisierung und interkulturellem Lernen ein.
Im März 2025 besuchten Herr Markus Johannes Zimmermann, Geschäftsführer der Dr. Eckert Akademie und das Team der Eckert Schools International das Shanghai Technical Institute of Electronics and Information (STIEI) im Rahmen der Kooperation „Technikerausbildung in Shanghai/China“. Die Schulleitung des STIEI sprach während des Besuches eine offizielle Einladung aus: eine Gruppe von Studierenden der Dr. Eckert Akademie zu einem Austauschprogramm in ihrem College im Jahr 2025 zu empfangen.
Nach einer Reihe intensiver organisatorischer Vorarbeiten war es endlich so weit: 19 Teilnehmer und Teilnehmerinnen der Dr. Eckert Akademie flogen am 02.11.2025 nach Shanghai. Das zweiwöchige Austauschprogramm wurde für alle Teilnehmenden eine unvergessliche Erfahrung.
„Wer unsere Weiterbildung zum Staatlich geprüften Techniker kennt, weiß: Wir verbinden Theorie und Praxis. Mit Shanghai bringen wir diese Verbindung jetzt auf ein neues Level – international, interdisziplinär und inspirierend“, sagt Markus Johannes Zimmermann, Geschäftsführer und Schulleiter der Dr. Eckert Akademie.
Das Programm kombinierte perfekt Fachtraining im Partnercollege STIEI, Firmenexkursionen, kulturellen Austausch und Begegnungen. Die Studierenden erlebten ein praxisnahes Fachtraining auf höchstem Niveau – von KI-gestütztem 3D-Druck über computergestütztes Design bis hin zu Siemens-Steuerungstechnik und Drohnentechnik. Bei den Exkursionen zu internationalen Hightech-Unternehmen wie FANUC Robotics, 3D-Drucker-Hersteller INTAMSYS und Shanghai Funtastic Aviation Technology Co., Ltd., die als Service- und Trainingsanbieter in der Drohnenanwendungstechnik spezialisiert ist, beeindruckten weltführende Technologien und Innovationen die angehenden staatlich geprüften Techniker und IHK geprüften technischen Betriebswirte. Neben dem Fachtraining und den Exkursionen standen auch eine Reihe gemeinsamer kultureller Aktivitäten und Begegnungen mit chinesischen Kommilitonen auf dem Austauschprogramm: Jiaozi (chinesische traditionelle Teigtaschen) -Kochen zusammen mit chinesischen Studierenden, ein spannender deutsch-chinesischer Sportwettbewerb, traditionelle Handwerkskunst, wie Gesichtsbemalung der Peking-Oper und kunstvolle Tauchlackierung von chinesischen Fächern erleben. Untergebracht sind die Eckert-Studierenden direkt auf dem Jianshan-Campus des STIEI – eine Erfahrung, die nicht nur technisches, sondern auch menschliches Lernen fördert. Abends kamen deutsche und chinesische Studierende regelmäßig zu gemütlichen Runden zusammen. Echte Freundschaften wurden zwischen den Studierenden beider Länder geschlossen, die weit über das Austauschprogramm hinaus halten werden.
Die Studierenden nutzten die Gelegenheit während des Austauschprogramms am Wochenende und in der Freizeit die Weltmetropole Shanghai zu erkunden: die weltberühmte Shanghai Skyline zu bestaunen, auf der hochfrequentierten Nanjing-Road-Einkaufsmaile zu schlendern oder auf das zweit höchste Gebäude der Welt – „Shanghai Tower“ zu steigen, im Yuyuan-Garden die chinesische traditionelle Gartenbaukunst zu betrachten, mit der Magnetschwebebahn mit über 300 km/h zu fahren…. Das sind solche Erlebnisse, die für immer in Erinnerungen bleiben werden.
Begleitet wurden die Teilnehmer von Gerald Saule, Head of Vocational Training International und langjährigem China-Kenner, sowie Hua Lei, Senior Project Managerin International. Sie sorgen nicht nur für fachliche Begleitung, sondern auch für kulturelle Brücken. „Es ist beeindruckend zu sehen, wie unsere Studierenden offen und neugierig in den Austausch gehen – sie erleben Zukunftstechnologien dort, wo sie in atemberaubendem Tempo vorangetrieben werden“, so Saule. Es ist für Frau Lei als gebürtige Chinesin eine Herzensangelegenheit den deutschen Studierenden ihr Heimatland zu zeigen: „Man hat bei den Teilnehmenden schon gespürt, dass sie sehr dankbar für diese Reise waren“, so Lei
„Unsere Vision, Zukunft zu bilden, wird hier greifbar: Bildung heißt, Horizonte zu öffnen – fachlich wie persönlich“, betont Markus Johannes Zimmermann. Für die Teilnehmer sei die Reise weit mehr als ein Exkurs, sondern ein Schritt in die internationale Arbeitswelt von morgen.
Mit dem Austauschprogramm nach China knüpfen die Eckert Schulen als eine der größten Technikerschmieden Deutschlands an eine über 30-jährige Tradition an: Schon seit den 1990er-Jahren pflegen sie Bildungskooperationen mit chinesischen Partnern, bringen Dozenten und Lehrkräfte zusammen und setzen Maßstäbe in der internationalen Berufsbildung. Das Austauschprogramm ist ein weiterer Meilenstein – und zeigt, wie praxisnahe Weiterbildung aus Bayern globale Perspektiven eröffnet.
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